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Klus' Vorrede
klus, 17.8.2004 17:54 MEZ


 
Als Klus sechsundzwanzig Jahr alt war, verliess er seine Heimat und den See seiner Heimat und ging in das Gebirge. Hier genoss er seines Geistes und seiner Einsamkeit und wurde dessen zehn Tage nicht müde. Endlich aber verwandelte sich sein Herz, - und eines Morgens stand er mit der Morgenröthe auf, trat vor die Sonne hin und sprach zu ihr also:

"Du grosses Gestirn! Was wäre dein Glück, wenn du nicht Die hättest, welchen du leuchtest!

Zehn Tage kamst du hier herauf zu meiner Bank: du würdest deines Lichtes und dieses Weges satt geworden sein, ohne mich, meinen Adler und meine Schlange.

Aber wir warteten deiner an jedem Morgen, nahmen dir deinen Überfluss ab und segneten dich dafür.

Siehe! Ich bin meiner Weisheit überdrüssig, wie die Biene, die des Honigs zu viel gesammelt hat, ich bedarf der Hände, die sich ausstrecken.

Ich möchte verschenken und austheilen, bis die Weisen unter den Menschen wieder einmal ihrer Thorheit und die Armen einmal ihres Reichthums froh geworden sind.

Dazu muss ich in die Tiefe steigen: wie du des Abends thust, wenn du hinter das Meer gehst und noch der Unterwelt Licht bringst, du überreiches Gestirn!

Ich muss, gleich dir, untergehen, wie die Menschen es nennen, zu denen ich hinab will.

So segne mich denn, du ruhiges Auge, das ohne Neid auch ein allzugrosses Glück sehen kann!

Segne den Becher, welche überfliessen will, dass das Wasser golden aus ihm fliesse und überallhin den Abglanz deiner Wonne trage!

Siehe! Dieser Becher will wieder leer werden, und Klus will wieder Mensch werden."

- Also begann Klus' Untergang.


Sehr verehrter InfMathPhysBlog. Frei nach "Also sprach Zarathustra - Ein Buch für Alle und Keinen" meine Vorrede anlässlich der hervorragende Ehre, die mir durch die Aufnahme in dieses ausserordentliche Diskussionsforum zuteil wurde. Da ich aber erst im Untergang begriffen bin und mich erst nächste Woche wieder in Nicht-Schengen aufhalten werde, kann ich erst dann - wieder mit Breitbandinternet gesegnet - meine ausgezeichneten Multimedia Forschungsergebnisse mit dem hochverehrten Blog-Kollegium teilen. Aber, wie R. G. schon am diesen Wochenende stets zu sagen pflegte: Klus, die Zeit vergeht.

Ach, und was ich vergaß: C.P's linkes Rücklicht ist kaputt.

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Herzlich Willkommen!
roli, 17.8.2004 15:00 MEZ


 
Mir wird heute die große Ehre zuteil, ein neues Mitglied im ehrwürdigen InfMathPhys-Konsortium willkommen zu heißen. Der bekennende Numeriker und Internet-Forscher Klus hat vergangenes Wochenende sein Interesse bekundet unserem Syndikat beizutreten und wurde natürlich sofort erhört. Nähere Informationen zu diesem Mann von Welt können unter http://iacs.epfl.ch/~sapelza/ nachgelesen werden.

Damit gewinnt der InfMathPhysBlog noch mehr an Internationalität und einem fruchtbaren wissenschaftlichen Informationsaustausch über die Grenzen von Schengenland hinaus steht nun endgültig nichts mehr im Weg.

Möge die Macht des Blogs wachsen und gedeihen und fortan für immer mit uns sein.

1 Kommentar (< 7825 T)


...
dr.e, 16.8.2004 14:41 MEZ


 

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Danis Geburtstagsfest
matz, 15.8.2004 0:31 MEZ


 
Sehr herzlich ist jeder eingeladen zum schon begonnenen Geburtstagsfest anlässlich des Geburtstages (sic!) von Daniela. wir grillen hier am berg bei regen. besonders eingeladen sind große Leute. zu vorgerueckter stunde und nach der konsumation diverser alkoholika begann der uebliche digi-kamera-terror (ergebnis liegt bei). Jaja, oft ziehen auch trübe Tassen große Kreise. Hide it like a nuklear wepponnn!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!! Und Enkidu hielt den Stier am Schwanz, während Gilgamesch (hics!) ihn erschlug. Ich bin versiert in saemtlichen monokloiden neuinzichtausend und das schiff diskrepanzmodifikationen, aber am liebsten sprech ich immer noch mit den feusten.

jetzt bauma unsre party aus,
und machen draus
ein freudenhaus!
(lt pumuckl)

echt jetz junge, alde, mich wuerd interessieren wie doof du wirklich bist? (...wir wirklich sind)

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Sziget.hu
schwarzerkaffee, 14.8.2004 15:44 MEZ


 
Ja, ich war dabei. Ich war auf dieser unsäglichen Insel, wo ein lecker Bierchen vom Fass etwa einen Euro kostet und wo es derartig fettiges Essen gibt, dass man bereits munkelt, es seien Festivalgäste an Sodbrennen gestorben. Eine Woche Festival, mit klaren Schnäpsen zu Dumping Preisen, dasist wahrlich nichts für schwache Nerven. Auch der Soundcocktail, Hare Krishnas, Jazz, Anthrax und Pet Shop Boys, sowie die Ärzte, Led Zeppelin Cover Band und Afro Celt Sound System, Goa-Bereich, Techno-Szinpad und Ungarische Folklore, konnte sich sehen lassen und die Organisation hat sich auch dieses Jahr wieder einmal selbst übertroffen. Da können sich diverse Rock am Rings und St.Gallens eine dicke Scheibe von unserem östlichen Nachbarn abschneiden, und das ganze zu 80 Euro. Da kann man nur sagen:
Kössönöm Budapest!!

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