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Früher wars besser
schwarzerkaffee, 8.6.2004 11:39 MEZ


 
Herr Fuchs, Herr Griesmaier. Das kann doch nicht Ihr Ernst sein!! Sie wollen tatsächlich von jeder Art von Fest, Feierlichkeit oder lustiges Beisammensein absehen. Erinnern Sie sich doch an unsere glorreichen Zeiten zurück, früher, als der Hopfen noch in voller Blüte stand und Wein in Eierbechern serviert wurde!!

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Transit der Venus
R.U.GAY, 8.6.2004 10:46 MEZ


 
Trotz heftiger Kritik findet heute der Zug eines gesamten Planetens durch den Himmel über Tirol statt. Einige Vertreter der "Plattform gegen den Transit durch Tirol" waren sogar in Brüssel (siehe Bild) um bei der EU gegen den geplanten Transit zu protestieren. Doch der interstellare Druck war zu groß, um das Großereignis zu verhindern. Und dies obwohl Experten eindringlich davor warnen, da dem ungeschützten Auge schwere Schäden drohen. Am geeignetsten ist eine Sonnenfinsternis-Brille, die im Optik-Fachhandel für wenige Euro erhältlich ist.

http://www2.uibk.ac.at/ipoint/news/uni_und_gesells[...]

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50. Todestag von Alan Mathison Turing (23. Juni 1912 - 7. Juni 1954)
dr.e, 8.6.2004 9:52 MEZ


 
(also eigentlich gestern)

aus der Microsoft® Encarta® Enzyklopädie:

Turing, Alan Mathison (1912-1954), britischer Mathematiker, der für die Entwicklung von Computern und auf dem Gebiet der künstlichen Intelligenz bahnbrechende Arbeiten lieferte.

Turing wurde am 23. Juni 1912 in London geboren. Er wuchs gemeinsam mit seinem Bruder bei Pflegefamilien in England auf – seine Eltern lebten in Indien. Ab 1931 studierte er Mathematik an der Universität von Cambridge, wurde dort 1935 zum Fellow gewählt und ging anschließend an die Princeton University (USA). Hier promovierte Turing 1938. Während des 2. Weltkrieges arbeitete Turing als Entschlüsselungsspezialist für den britischen Geheimdienst. Es gelang ihm, den Verschlüsselungscode der deutschen Wehrmacht aufzudecken. Dieses Dechiffrierungssystem von Turing hatte einen mitentscheidenden Einfluss auf den weiteren Verlauf des Krieges.

Nach dem Krieg nahm der Mathematiker seine Tätigkeit am National Physical Laboratory in Teddington auf. Hier war er am Bau und am Einsatz einer Großrechenanlage (ACE, Automatic Computing Engine) beteiligt. Das Arbeitsprinzip dieser Maschine hatte er selbst entworfen. Bereits mit der 1936 veröffentlichten Abhandlung On computable Numbers führte Turing das Konzept einer abstrakten Rechenmaschine ein, die später als Turing-Maschine bekannt wurde. Das Konzept dieser Maschine, die theoretisch jede mathematische Berechnung bewältigen konnte, war bei der Entwicklung der Digitalrechner von entscheidender Bedeutung. 1948 wechselte Turing an die Universität von Manchester und dehnte seine Arbeit auch auf das Studium der künstlichen Intelligenz sowie der mathematischen Aspekte der theoretischen Biologie aus. Der von ihm entworfene Turing-Test dient der Ermittlung maschineller Intelligenz.

Turing wurde wegen einer sexuellen Beziehung zu einem jungen Mann verhaftet – Homosexualität war damals in England, wie auch in anderen europäischen Ländern, strafbar. Das Gericht verurteilte Turing am 31. März 1952 wegen „homosexueller Verfehlungen” und ließ ihm die Wahl zwischen einer Gefängnisstrafe und einer einjährigen Hormonbehandlung mit Östrogen. Er unterzog sich der Hormonbehandlung, nach der er sich selbst nicht mehr zurechtfand, weshalb er am 7. Juni 1954 in Wilmslow (Cheshire) seinem Leben ein Ende setzte.

Turing verfasste diverse Werke und zahlreiche Schriften, darunter z. B. On Computable Numbers, with an Application to the Entscheidungsproblem (1936) und Computing Machinery an Intelligence (1950). Viele seiner Werke sind erst später oder auch noch gar nicht publiziert worden. Eine dreibändige Kollektion Collected Works of A. M. Turing (Mechanical Intelligence, Morphogenesis, Pure Mathematics) erschien 1992.

Referenzen:
http://www.heise.de/newsticker/meldung/47979
http://www-gap.dcs.st-and.ac.uk/~history/Mathemati[...]
http://www.turing.org.uk/turing/

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Samstag morgen um halb 4
schwarzerkaffee, 7.6.2004 12:41 MEZ

Liebe Natwi-Mitspinner

Ich möchte an dieser Stelle eine kleine Geschichte erzählen, die vielleicht den plötzlichen Sinneswandel unseres Kollegen hinsichtlich alkoholischer Getränke und Feste erklärt. Letzten Samstag habe ich mich aufgrund größerer Bedenken die allwochenendliche Intoxikation betreffend entschlossen einen gemütlichen Fernsehabend zu machen und früh zu Bett zu gehen. Dieses löbliche Vorhaben wurde leider von zwei Individuen, deren Namen aus reputatorischen Gründen geheimgehalten werden soll, vereitelt. Es klingelt doch tatsächlich um halb vier Uhr morgens das Mobiltelefon und schreckt mich aus meinem wohlverdienten Schlafe, den ich mir aufgrund schwerer Forschungsarbeit am Sonntag in ausreichendem Maße zu gönnen gedachte, und am Display drängt sich der Name eines frisch gebackenen Dipl.Ing. auf. Ich, in meinem unbegrenzten sozialen Pflichtbewußtsein, nehme das Gespräch entgegen und erfahre dass sich oben genannter R.G. aus I. mit einem weiteren Mathematik-Diplomant (nicht-konvexe Halbgruppen, Betreuer: O.Scherzer) auf einer zünftigen Sauftour durch IBK befinden und meine Anwesenheit bei diesem Event erwünschen. Ich lehne dankend ab und setze meinen nun schon nicht mehr ganz so erholsamen Schlaf fort. Ich lasse mich durch weiteres penetrantes Klingeln nicht aus der Ruhe bringen und schlummre wieder ein. Wenig später schrecke ich auf, geweckt von tanzenden Sillhouetten auf meinem Balkon. Es ist 4 Uhr Früh. Ich fürchte mich. Doch unnötig war die Sorge, jene zwei Gestalten, die sich doch ach so gerne dem Suf hingeben, erklommen mühselig meinen Balkon um mich mit ihrem feuchten Freuden (?) zwangszubeglücken. Ich versuchte durch demonstratives Schlafvortäuschen die 2 armen Trunkenbolde zu zermürben doch was soll ich sagen. Es war vergeblich. Resigniert öffnete ich meine Tür und gewährte den armen Teufeln Einlass in mein bescheidenes Heim. Oh weh und ach, welch ein Fehler, sie waren ausgestattet mit Feurerwasser, das der Belzebub höchstpersönlich gepanscht zu haben schien, so scheußlich und wiederwärtig war der Geruch des Gesöffs. Doch ohne mit den noch sehenden Augen zu zwinkern schütteten sich diese zwei jungen Burschen ein Glas nach dem anderen in den Rachen, bis sie die Kontrolle über die deutsche Muttersprache verlohren und ihre Koordination an tanzende, behinderte Quallen erinnerte. Meine Freunde, es war schrecklich. Gegen halb sechs Uhr früh beschloss ich in meinem und ihrem Interesse diesem abstossendem Schauspiel ein Ende zu bereiten und verwies die beiden sabbernden Lappen aus meiner Behausung. Ich konnte danach nur schwer weider einschlafen so verwirrt und besorgt wie ich war und noch heute sitzt mir der Schrecken tief in den Knochen. Auch Matz hat von diesem Schauspiel erfahren und daher rührt sein Aufruf: "Brot statt Obstler!"
Wir danken Herr Fuchs für sein Verständnis.

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Gratulation
matz, 7.6.2004 9:20 MEZ

Es ist nun schon beinahe eine Woche her, aber wir sollten es nicht verabsäumen dem InfMathPhys-Mitglied Griesmaier aufs herzlichste zu seiner Diplomprüfung zu gratulieren.
Sollte jemand an einer Kopie seiner bahnbrechenden Diplomarbeit interessiert sein, lässt sich eine solche sicher organisieren. Gerüchten nach soll Rolli diese sogar mit großer Begeisterung vervielfältigen und verteilen. Des weiteren möchte ich aus gegebenen Anlass hier aber bitten, von sämtlichen weiteren Festivitäten zu diesem Anlass Abstand zu nehmen und stattdessen an karitative Organisationen zu spenden.

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