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Warum man Jus studiert.
R.U.GAY, 15.10.2004 15:49 MEZ


 
Aus dem Standard:

"Der Tippfehler beim Finanzamt Sankt Augustin hatte dazu geführt, dass einem Steuerzahler eine Steuerforderung von 287 Millionen Euro ins Haus flatterte. In seiner Steuererklärung hatte der Mann die zu versteuernden Einnahmen von zunächst 11.000 auf 17.000 Euro korrigiert.

Beim Finanzamt waren die beiden Beträge aber nicht ausgetauscht, sondern hintereinander geschrieben worden, so dass ein Milliardenbetrag entstand, wie ein Gerichtssprecher am Donnerstag sagte. Aus dem Milliardenbetrag leitete sich eine Steuerforderung von 287 Millionen Euro ab.

Der Steuerzahler schaltete einen Anwalt ein, der in kurzer Zeit Klarheit in die Sache brachte. Allerdings verlangte der Jurist unter Verweis auf den Streitwert von 287 Millionen Euro ein Honorar von 2,3 Millionen Euro. Nun muss das Gericht entscheiden, ob der Streitwert zu Recht angesetzt wurde und wer für den Schaden aufkommen muss."

2 Kommentare (< 6023 T)


zaungast, 15.10.2004 16:04 MEZ

Wenn der Anwalt das Geld bekommt, sollte man ihn in einem Anflug von Zivilcourage und Selbstjustiz teeren und federn.


mage, 15.10.2004 15:52 MEZ

Wuoah! Wir studieren echt das Falsche... besser bald InfMathPhysJus-Blog? Auf solche Ideen kommt man als armer Naturwissenschaftler nichtmal.


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