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Raubkopieren macht attraktiv
dr.e, 29.7.2004 9:50 MEZ


 
Langzeituntersuchungen der deutschen Filmindustrie, die aus Probesitzen in Gefängniszellen (http://futurezone.orf.at/futurezone.orf?read=detai[...]) resultieren, haben ergeben, dass das illegale Herunterladen von Filmen körperlich attraktiv macht. Dazu ein Auszug aus dem Forschungsbericht (als Werbespot verbreitet):

"Hmmmm Raubkopierer.... meiner hat den geileren Arsch"

Wers nicht glaubt:
http://futurezone.orf.at/futurezone.orf?read=detai[...]

3 Kommentare (< 5962 T)


Gutmensch, 30.7.2004 9:36 MEZ

Also ich muss schon sagen, dieser Werbespot mit dem "geileren Arsch" empört mich ziemlich. Da werden diesen verhaltenskreativen Herren generell! undifferenziert! homosexuelle Neigungen, eventuell sogar unter Ausübung von Gewalt, unterstellt, sie werden alle zu Verbrechern gemacht! Das sollte in unserer Gesellschaft nicht mehr vorkommen!


Chorus, 29.7.2004 12:52 MEZ

Dennis Moore, Dennis Moore,
Riding through the night.
Soon every lupin in the land
Will be in his mighty hand
He steals them from the rich
And gives them to the poor
Mr Moore, Mr Moore, Mr Moore.


roli, 29.7.2004 12:05 MEZ

Raubkopieren macht nicht nur attraktiv, man kann als Raubkopierer(in) scheinbar auch attraktive und sehr sehr freundliche Menschen mit trendigen nummerierten Hemden kennenlernen und in ausgefallenen Locations an interessanten Rollenspielen teilnehmen. Meiner Ansicht nach wird diese Werbekampagne Rollenspieler zum Raubkopieren motivieren und sie so noch tiefer in die Scheisse reiten. Pfui!

Ausserdem muss an dieser Stelle eines gesagt werden: Wenn einige Menschen teure Filme von reichen Filmgesellschaften raubkopieren und sie unter ihren vergleichsweise armen Mitmenschen verteilen, dann erinnert das sehr an ein klassisches Thema der Filmindustrie, mit dem diese sehr viel Geld verdient hat(Robin Hood). Und wie im Original wird es auch in dieser Neuinszenierung Prinz John und seinem Sheriff nichts nützen das gemeine Volk zu knechten und einige aus Robin's Bande einzusperren. Das Gute wird siegen, der König (Wer wird das wohl sein?) kehrt zurück und alles wird gut. In gewisser Weise hat uns die Filmindustrie also schon vorgezeigt, wie wir unsere Rolle in dieser Situation weiterspielen sollen.


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