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BOB
dr.e, 9.5.2006 14:30 MEZ


 
Stellt ihn euch vor, den theoretischen Wissenschaftler der Zukunft! Er lebt und forscht quasi autark in einem hochmodernen und hochskalierbaren Wohnmobil, bewegt sich selbstständig zwischen Konferenzen hin und her, benötigt weder ein Büro noch eine Wohnung und fällt dem Staat somit nicht unangenehm zur Last. Über das Internet stets mit der Community verbunden kann er Papers schreiben, während der Autopilot ihn zum nächsten Talk navigiert. Und am Wochenende dockt sein mobiler Think-Tank an den BOB-kompatiblen Bier-Tank an, um auch in der nächsten Woche maximalen Output garantieren zu können.

http://www.andrewmaynard.com.au/BOB01.html

(für schlichte Gemüter wahlweise ohne fraktale Lackierung; auch erhältlich als Rettungsfahrzeug- und Camouflage-Edition)

8 Kommentare (< 5451 T)


mag.e, 10.5.2006 13:53 MEZ

Kannte Lem den matz vielleicht?


geggi, 10.5.2006 12:30 MEZ

es ist gut, dass sie darüber sprechen herr fuchs, der erste schritt zur besserung,


matz, 9.5.2006 23:14 MEZ

Das mit dem Gürtel trifft schon zu. Ich trage bei der Anreise zu Konferenzen auch keinen mehr. Im Flugzeug studiere ich aber nur meine Russisch-Bücher. Okay, ein einziges Mal habe ich kurz meinen Vortrag durchgesehen. Ich muss hier weg…


koala, 9.5.2006 19:19 MEZ

Wie sagte schon der viel zu frueh von uns gegangene Prophet:

Bekanntlich gibt es heutzutage zweierlei Wissenschaftler: ortsfeste und fahrende. Die Ortsfesten forschen wie eh und je, die Fahrenden aber besuchen alle erdenklichen internationalen Konferenzen und Kongresse. Der Wissenschaftler dieser zweiten Gruppe ist leicht zu erkennen: am Rockaufschlag trägt er stets eine kleine Visitenkarte mit dem Namen und dem akademischen Grad, in der Tasche aber die Zeitpläne der Fluglinien. Er selbst verwendet nur Gürtel ohne Metallschnalle, und auch seine Mappe hat ein Schnappschloß aus Kunststoff, alles nur, um nicht grundlos die Alarmsirene des Geräts auszulösen, das auf dem Flughafen die Reisenden durchleuchtet und Hieb- und Schußwaffen auffindet. Die Fachliteratur studiert ein solcher Wissenschaftler in den Bussen der Fluglinien und in Wartesälen, Flugzeugen und Hotelbuffets.

(aus: Stanislaw Lem, Die phantastischen Erzählungen, suhrkamp tb, 1525, 1988, 420)


matz, 9.5.2006 15:28 MEZ

Dauernd zwischen Konferenzen hin- und herpendelnde Wissenschaftler - egal mit welchem Fahrzeug - sind mein Alptraum und ausserdem der garantierte Untergang des Abendlandes.


mag.e, 9.5.2006 14:37 MEZ

Machen, senden. Ich ändere das Bild gern.


eltom, 9.5.2006 14:35 MEZ

Wieso gibts noch keine InfMathPhys Edition?


R.U.GAY, 9.5.2006 14:33 MEZ

Wenn ich mir eine Karre kaufe, dann diese. Dann kann ich regelmaessig zwischen Innsbruck, Heidelberg und wo auch immer das naechste Gelage...aehhh...Konferenz ist hin und her pendeln...


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